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GESCHLOSSEN Ab Montag, 3. April 2023, wird das Museum wieder geöffnet.

Marineflugplatz De Mok

Die Geschichte der Luftfahrt auf Texel begann nicht erst mit dem Flugplatz De Vlijt im Jahr 1937, sondern bereits vor über einem Jahrhundert. Am 21. August 1917 eröffnete der niederländische Marineflugdienst MLD den Marineflugplatz De Mok auf der Südseite der Insel.

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1914

Um 1914 erkannte die Marine den Nutzen von Flugzeugen für Aufklärungs- und Verbindungszwecke. Eine kleine Gruppe von Offizieren erwarb den Pilotenschein. Zudem wurden eigene Flugzeuge angeschafft – nicht nur „normale“ (Land-)Flugzeuge, sondern auch Wasserflugzeuge.

Wasserflugzeuge

Nun wurde ein geeigneter Standort für einen Fliegerhorst gesucht. Dabei stieß der MLD auf die Mokbaai, ein Gewässer in geschützter Lage mit einer Fahrrinne zur Meerenge Marsdiep und daher ideal für die damals noch eher fragilen „fliegenden Kisten“. Außerdem lag die Mokbaai in der Nähe von Den Helder, dem wichtigsten Marinehafen der Niederlande.

In erster Linie wurde De Mok als Heimatbasis für Wasserflugzeuge genutzt. In den Anfangsjahren landeten dort zuweilen auch Landflugzeuge. Man benutzte dazu ein kleines Areal hinter dem Flugsanddeich. Mit der Inbetriebnahme des Marineflugplatzes De Kooy südlich von Den Helder war dies jedoch nicht mehr notwendig.

In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts leisteten Wasserflugzeuge vor allem gute Dienste in Niederländisch-Ostindien, wo die Entfernungen weit und die Flugplätze dünn gesät waren. Die Besatzungsmitglieder durchliefen einen Teil ihrer Ausbildung auf De Mok.

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Angegriffen

Im Mai 1940 wurde der Flugplatz mehrmals von deutschen Flugzeugen angegriffen, übrigens ohne dass Menschen zu Schaden kamen. Kurz vor der niederländischen Kapitulation beschloss das Armeekommando, die Flugzeuge und Gebäude zu sprengen, damit sie nicht in deutsche Hände fielen.

Während des Krieges nutzten die Besatzer De Mok in bescheidenem Umfang als Heimatbasis für ihre Wasserflugzeuge. In der Nähe des Fliegerhorstes wurde eine Flakbatterie aufgebaut.

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Die Befreiung

Nach der Befreiung stellte sich heraus, dass De Mok völlig zerstört war. Da Wasserflugzeuge jedoch nicht mehr von Bedeutung waren, wurde der Flugplatz als solcher nicht mehr aufgebaut. Dennoch wird De Mok auch heute noch von der niederländischen Armee genutzt, und zwar als Ausbildungslager für das Marinekorps.

An einem großen Modell von De Mok können Museumsbesucher sehen, wie der Flugplatz kurz vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen hat. Die Geschichte des Fliegerhorstes wird anhand von Fotografien, maßstabsgetreuen Modellen und verschiedenen Objekten anschaulich gemacht.

Themen in unserem Museum

Luftfahrt- und Kriegsmuseum Texel

Postweg 126
1795 JS
De Cocksdorp (Texel)
Tel: 0222-311689

Öffnungszeiten 2023

Von Montag, 3. April bis Sonntag, 5. November täglich von 10 bis 17 Uhr

  • Tickets sind an der Kasse erhältlich, eine Reservierung ist nicht erforderlich
  • Erwachsene 6,50 €
  • Kinder von 6 bis 12 Jahren 4,50 €
  • Aufpreis für 3D-Audiotour Bunker De Vlijt 3,50 €
  • Hunde sind erlaubt, wenn sie angeleint und gut erzogen sind!

3D AUDIOTOUR BUNKER DE VLIJT

  • Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 10:30, 12:30 und 14:30 Uhr
  • Nur in Verbindung mit einem gleichzeitigen Museumsbesuch
  • Dauer maximal 1,5 Stunden inklusive Hin- und Rückweg
  • Kommen Sie rechtzeitig an, um Erklärungen zu erhalten, und die Kapazität ist begrenzt

Zusammen mit einem Mitarbeiter des Museums gehen Sie zum Bunker gegenüber dem Museum. Im Bunker werden Sie in die Gespräche einbezogen, die dort während der zwei entscheidenden Tage des georgischen Aufstands stattfanden. In einer Zeitleiste erzählt Jetty Bakker auch ihre Erinnerungen an den Krieg auf Texel und über ihre Arbeit für die Georgier. Sie erhalten vorab ein erklärendes Handout mit einer Schilderung der schlimmen Umstände, in denen sich die georgischen Soldaten in jenen Tagen befanden. Die 3D-Audiotour kann sowohl auf Niederländisch als auch auf Deutsch durchgeführt werden.

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