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GESCHLOSSEN Ab Montag, 3. April 2023, wird das Museum wieder geöffnet.

Friedliche Kriegsjahre

Auch Texel war während des Zweiten Weltkriegs kein Paradies. Dennoch war abgesehen von den Luftschlachten von Kriegsgewalt kaum etwas zu merken. Es gab genug zu essen und zu trinken, und die von Hitler geschickten deutschen Soldaten schienen vergleichsweise umgänglich: Die Beziehung zu den Einheimischen war im Allgemeinen recht gut.

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Flugabwehrartillerie

Texel lag auf der Route der alliierten Flugzeuge, die die deutschen Großstädte bombardierten. Zu Dutzenden nutzten sie das Dunkel der Nacht und überflogen die Insel, um einige hundert Kilometer weiter östlich ihre Bomben abzuwerfen. Immer wieder kam es zu „Begegnungen“ mit der deutschen Flakartillerie, die manchen Bomber zum Absturz brachten. Wer Glück hatte und überlebte, geriet in Gefangenschaft. Die anderen Flieger wurden in Den Burg begraben.

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Die Wehrmacht

Die Texelaner wurden auch gezwungen, für die Besatzer zu arbeiten. So manche junge Frau musste Kartoffeln für die Wehrmacht schälen, während Männer zum Bau der vielen Bunker in den Dünen herangezogen wurden. Noch unmittelbarer wurde Texel im November 1944 von der Deportation von etwa 800 jungen einheimischen Männern getroffen. Sie mussten in Assen und Umgebung Schützen- und Panzergräben für die Deutschen ausheben. Lange herrschte Ungewissheit über ihr Schicksal, 1945 jedoch kehrten sie alle lebend zurück.

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Doch noch Krieg auf Texel ...

Dennoch war es auf Texel noch vergleichsweise ruhig. Abgesehen von den Luftschlachten war von Kriegsgewalt wenig zu merken; auch gab es reichlich zu essen und zu trinken. Dass „Luxusgüter“ wie Kaffee, Tee und Tabak rationiert waren, war schlimmstenfalls ärgerlich. Selbst die von Hitler geschickten deutschen Soldaten schienen vergleichsweise umgänglich: Die Beziehung zu den Einheimischen war im Allgemeinen recht gut.

Als jedoch ein Großteil der Niederlande bereits befreit war, gab es doch noch Krieg auf Texel.

Themen in unserem Museum

Luftfahrt- und Kriegsmuseum Texel

Postweg 126
1795 JS
De Cocksdorp (Texel)
Tel: 0222-311689

Öffnungszeiten 2023

Von Montag, 3. April bis Sonntag, 5. November täglich von 10 bis 17 Uhr

  • Tickets sind an der Kasse erhältlich, eine Reservierung ist nicht erforderlich
  • Erwachsene 6,50 €
  • Kinder von 6 bis 12 Jahren 4,50 €
  • Aufpreis für 3D-Audiotour Bunker De Vlijt 3,50 €
  • Hunde sind erlaubt, wenn sie angeleint und gut erzogen sind!

3D AUDIOTOUR BUNKER DE VLIJT

  • Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 10:30, 12:30 und 14:30 Uhr
  • Nur in Verbindung mit einem gleichzeitigen Museumsbesuch
  • Dauer maximal 1,5 Stunden inklusive Hin- und Rückweg
  • Kommen Sie rechtzeitig an, um Erklärungen zu erhalten, und die Kapazität ist begrenzt

Zusammen mit einem Mitarbeiter des Museums gehen Sie zum Bunker gegenüber dem Museum. Im Bunker werden Sie in die Gespräche einbezogen, die dort während der zwei entscheidenden Tage des georgischen Aufstands stattfanden. In einer Zeitleiste erzählt Jetty Bakker auch ihre Erinnerungen an den Krieg auf Texel und über ihre Arbeit für die Georgier. Sie erhalten vorab ein erklärendes Handout mit einer Schilderung der schlimmen Umstände, in denen sich die georgischen Soldaten in jenen Tagen befanden. Die 3D-Audiotour kann sowohl auf Niederländisch als auch auf Deutsch durchgeführt werden.

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